Sun Tsu - hier und heute?

 

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Wo der Sozialismus funktioniert hat ......

Wo hat der Sozialismus jemals funktioniert?

Antwort:

In der Bundesrepublik Deutschland von 1949 - 1990!

  • Die "Deutschland AG" war noch vorhanden und funktionierte
  • Der Interessenausgleich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern funktionierte, es gab eine breite Mittelschicht und Wohlstand in breiten Teilen der Bevölkerung war hergestellt.

Warum:

  • Die Einführung der sozialen Marktwirtschaft in Verbindung mit den Erfahrungen der deutschen Wirtschaft in der Kriegs- und Vorkriegszeit.
  • Friedliches und ehrliches Miteinander, ebenfalls in Verbindung den Erfahrungen der deutschen Wirtschaft in der Kriegs- und Vorkriegszeit
  • Und nicht zuletzt: Die Angst der Besitzenden vor dem Sieg des Sowjet-Kommunismus, der ihnen erfahrungsgemäß allen Reichtum genommen hätte!   
Vergesst niemals, dass die "Rheinische Republik" bis 1990 bestens funktioniert hat, auch wenn Euch übrig gebliebene DDR-Funktionäre und diverse, vom Kapitalismus besessene Neoliberale etwas anderes weismachen wollen!
4.1.09 12:42


Wie man einen Staat schwächen kann

Meiner Meinung nach könnte man einen Staat auf die folgende Weise sehr stark schwächen und deswegen sollte folgendes auf jeden Fall vermieden werden:

  • Verlegung oder Teilung der Hauptstadt, ohne das Personal mitnehmen zu können mit gleichzeitiger Frühpensionierung der erfahrenste Kräfte. Daraufhin Hinzuziehen von Lobbyisten, die das Schreiben der Gesetzesentwürfe im in deren Sinne übernehmen.
  • Erklärung der Regierung, dass jetzt die Menschen "mündig" seien und nicht mehr vom Staat "bevormundet" werden brauchten. Danach Rückzug des Staates aus der Daseinsvorsorge bezüglich der öffentlichen Dienste (s.u.)
  • Schleichende Übernahme des Menschenbildes des Staates, den man bisher entschieden bekämpft hat.
    Übernahme von deren ehemaligen Funktionären unter dem altbekannten Motto: "Die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen." Wobei unter "laufen" "wieder mitarbeiten" verstehen soll. Bekannt auch aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.
  • Privatisierung von Bahn und Post, Aufspaltung dieser in verschiedene Bereiche, Herausdrängen und/ oder Frühverrentung/-pensionierung der erfahrensten und durchsetzungsfähigsten Kräfte. Schaffen von hochbezahlten Geschäftsführerpositionen und Besetzung dieser mit Kräften aus der bisherigen 2. und 3. Garnitur. 
  • Abbau und Aushöhlung der Streitkräfte und anderer Sicherheitsorgane, dazu Handlungsvorgaben, die Ihren Auftrag ad absurdum führen. Belastung mit Aufgaben im unfriedlichen Ausland, denen Sie nicht (mehr) gewachsen sind.
  • Leugnung, Verschweigen und Vertuschen grundlegender Probleme durch zunehmende Parallelgesellschaften, Unwillen zu handeln.
  • Rechtsprechung mit zunehmender Berücksichtigung des kulturellen Hintergrundes bis an den Rand der Verfassungsmäßigkeit.
  • Aufgabe von Verfassungsrechten aufgrund politischer Opportunität.
  • Verschieben von gesetzlicher Verantwortung an überstaatliche Einrichtungen, auch wenn es den eigenen Interessen zuwider läuft   
  • Immer: Jährlicher prozentualer Personalabbau in Staat und Verwaltung und Ausbluten durch Verweigerung der Einstellung und der fachgerechten, nicht parteipolitisch orientierten Ausbildung von Nachwuchskräften .
  • Versprechen an die Bevölkerung, das durch Verschlankung des Staates alles besser wird. Beschuldigen der bewährten Kräfte und Organsiationsstrukturen, dass diese sich gegen Veränderungen wehren weil diese weiterhin nach dem von der Politik vorgegebenen Recht und Gesetz  handeln. 
  • Ersetzen der seit dem Mittelalter geltenden Schriftlichkeit in der Verwaltung durch Führen der Mitarbeiter mittels SMS oder mündliche Weisungen, die nicht nachzuweisen sind. Vermitteln des Eindruckes, die Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung seinen nur noch Befehlsempfänger und austauschbare Schachfiguren ohne Beratungspflicht.

 

4.1.09 12:45


Was wir Schlimmes von der DDR gelernt haben

Alle, welche die "Bonner Republik" bis 1990 noch erlebt haben, also die so über 40 sind, sollten einmal über folgendes nachdenken:

Was haben wir von der DDR gelernt?

Einige Punkte nach meinem Empfinden:

  • Dem Volk geschriebenes Recht vorenthalten.
    • Es wird "durchregiert"!
    • Vielen neue Arbeitgeber, besonders im Osten,  sind die gesetzlichen Rechte ihrer Arbeitgeber egal, aber keiner greift durch

  • Das Volk misstrauisch beäugen und die Meinungsfreiheit kontrollieren
    • Siehe die sich freiwillig gleichgeschalteten Medien

  • Der Staat tritt dem gewöhnlichen, "alteingesessenen" Volk gegenüber nicht mehr eher "väterlich" und nachsichtig, sondern mehr feindselig auf.  
  • Den staatlich verordneten Atheismus

Ich befürchte, dass man schleichend das Menschenbild der ehemals herrschenden Klasse aus Politik, Regierung und Verwaltung der damaligen DDR übernimmt und damit unsere parlamentarischen Demokratie kaputt macht.

 

 

 

 

 

4.1.09 12:25


Kritische Kommentare - zensiert?

Kritische Kommentare zu den wirklich überlebenswichtigen Fragen werden bei uns heute anscheinend zunehmend als lästig empfunden und unterdrückt.

Was kann man dazu sagen?

 Zum Beispiel:

“Kein Volk kann auf Dauer unterjocht werden, wenn es nicht irgendwie an seiner Unterjochung mitwirkt.”
Mahatma Gandhi

„Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ J.W.von Goethe

“Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.”
George Orwell, in 1984

“In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind,ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.”
George Orwell in 1984

4.1.09 12:03


Ein Kommentar zur Berichterstattung über die Energieversorgung in Deutschland

... und natürlich kein Wort über die Kohle, die Deutschland immer wieder gerettet hat.
Sowas idiotisches gibt es nirgendwo auf der Welt: Der Energiehunger, auch nach Steinkohle, wächst ins Unermessliche, und wir freuen uns über jede Kohlegrube, die geschlossen wird.
Wir haben die sichersten Gruben und die besten Bergbaumaschinen.
In China brennt die Kohle unter der Erde ab, man bekommt es nicht in den Griff eine Riesen(umwelt)sauerei, viel größer als unsere Emissionen in Deutschland!

Unsere Kohle wird nie im Leben "im Keller" bleiben!

Wer wird hier sich an unseren Bodenschätzen demnächst bereichern und das Volk darum betrügen?

Frieren und Armut wegen der Klimaänderung, auf die wir hier so gut wie keinen Einfluß haben? NEIN!

HEIMISCHE KOHLE BEDEUTET: GAS, SPRIT, KUNSTSTOFF, MEDIZIN, NAHRUNG!

Die Technik für die umweltverträgliche Kohlenutzung ist da, weg mit den Öko-Ideologen und Geschäftemachern!

Kohle ist für viele Generationen vorhanden!
12.9.08 20:13


Wer bekommt die Kohle?

Energieresourcen als Waffe, siehe Erdgasstreit:

Ich befürchte, dass die internationalen Energiemultis mit Hilfe der Politik dafür sorgen werden, dass Sie die Ausbeutungs- und Verwertungsrechte über die deutschen Kohlevorräte, dieses verbreitet verachtete und teure "Teufelszeug", demnächst für einen Euro übernehmen können.

Das wäre dann der Höhe- und Schlußpunkt einer langen Geschichte. Die einzige heimische Primärenergiequelle, die auch nach Wirksamwerden der allumfassenden Pleite dafür sorgen könnte, dass es die (dann) verarmten grossen Teile unserer Bevölkerung wenigstens warm und hell haben, wäre dem Zugriff über die Politik mit ihren unprofitablen Notstandsgesetzen, Rationierungen etc. endlich entzogen. Man denke an den Ruhrkampf in den 20er Jahren des 20sten Jahrhunders, da wussten die Menschen anscheinend noch, was sie zum Überleben brauchen. Heute kommt Strom ja aus der Steckdose, und das immer..
Wenn ich daran denke, dass Menschen in Russland und Polen (nur einen "Katzensprung" entfernt) Kohle unter Lebensgefahr illegal fördern, um zu überleben, wird mir übel aufgrund unserer Dummheit und Ignoranz.

31.12.06 14:02


Die Bahn im Orkan

Wenn man zehntausende von Mitarbeitern einspart, die anpacken und nicht nur ein Laptop bedienen können, ist es kein Wunder, dass der Betrieb bei nie auszuschliessenden Naturkatastrophen zusammenbricht. Der gesamte Eisenbahnverkehr ist früher nie eingestellt worden, selbst nicht in der Zeit der schwersten Bombenangriffe auf Deutschland. Aber solche Gesichtspunkte werden ja heute geflissentlich verschwiegen, weil ja nichts "privatisiert" war!
Ach ja, wie war das damals noch zutreffenderweise: Alle reden vom Wetter, wir nicht?
21.1.07 12:15


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