Sun Tsu - hier und heute?

 

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Arminius

Manchmal wünschte ich uns einen Arminus, einen Vertreter und Profiteur der "neuen Zeiten", der letztendlich bemerkt, wem er wirklich dient und daraufhin seine Leute, die in Wirklichkeit seine und unser aller Gegner sind, in die Irre führt und gemeinsam mit couragierten Bürgern "unschädlich" macht, zugunsten des Fortbestandes unserer Freiheit und Demokratie.
31.12.06 14:23


Unnützer Öffentlicher Dienst?

Weil unter den Bedingungen des Kalten Krieges die Grundfunktionen auch in Krisenzeiten unter allem Umständen erhalten bleiben sollten und weil der öffentliche Dienst einen Beschäftigungsauftrag auch für leistungsschwächere Mitglieder unserer Gesellschaft hatte, waren personelle Redundanzen vorhanden, das ist zutreffend.

Man hatte in Kriegs- und Notzeiten gelernt, wie man ein Staatswesen funktionsfähig und die Bevölkerung am Leben hält. Und das ohne Computer, ohne Internet und zudem noch in zerstörten Städten.

Bei undefferenzierten, negativen Meinungen über die Leisungsfähigkeit von Staatsbetrieben (mit Beamten nicht zu vergessen) ist es mir schleierhaft, wie man sich z.B. zuletzt noch die nahezu geräuschlos gelungene und schnelle Einbindung der Neuen Länder in die westliche Infrastruktur zu erklären hat.

Und ein auch in Notzeiten vom Profit unabhängiges, funktionsfähigens Staatswesen sollten wir doch eigentlich auch heute noch erwarten dürfen, oder? Ansonsten bräuchten wir keinen Staat, sondern nur eine riesige Dienstleistungsfirma. Was dann die Demokratie und der grundgesetzliche Schutz des einzelnen noch wert wäre, kann sich wohl jeder ausmalen.


30.12.06 15:24


Unsere Eisenbahn - wohin fährst sie?

Die Eisenbahn hat meiner Meinung besonders im Güterverkehr nur ein Problem: Den Schienenverkehr!

GPS und Navi machens möglich: Es ist viel einfacher, einem evtentuell auch orts- und sprachunkundigen Niedriglohn-Lkw-Fahrer einer fremden Firma den Auftrag zu geben "Fahre für den Betrag X nach XY, komme dort um XYZ Uhr an (alles andere interessiert mich eigentlich nicht so richtig)" als sich an alle Vorschriften zu halten und sich mit X "Kleinen Königen", nämlich den lästigen und teuren fachkundigen Eisenbahnern vor Ort, herumzuschlagen, um das selbe Ziel, den höchstmöglichen Gewinn, zu erreichen.

Auf einem beauftragten Lkw wäre z.B. vorschriftsmässige Ladungssicherung nicht wirklich, (höchstens indirekt) das Problem der Eisenbahn, sondern im Extremfall ein Problem der Verkehrsteilnehmer, die durch schlampig verzurrte Ladung gefährdet oder geschädigt werden. (Siehe die laufende Berichterstattung von den Autobahnen)

Ehe ein Güterzug fährt, haben die ausgebildeten Fachleute die Ladungssicherheit hergestellt , eine der "Kulturtechniken" bei der Eisenbahn.

Aber.. das ist natürlich teuer und lästig, genau so wie z.B. der Betrieb eines betriebsicheren Telefon-Festnetzes, von dem wir uns wohl auch bald unter zurücklassen tausender dann arbeitsloser Techniker verabschieden werden müssen.
31.12.06 14:10


Der Wert des Geldes

Geld .....
Was die Großeltern noch wussten: Geld ist im Extremfall nichts anderes als bedrucktes Papier!

Staatsschulden sind ab einer gewissen Dimension wohl noch immer von den Völkern über Inflationen, Währungsreformen und nicht zuletzt Kriege beglichen worden. Ich bin davon überzeugt, dass diesen Schuldenberg niemand peu a peu über Jahrzehnte zurückzahlen wird, ebensowenig wie wir Deutschen die Kosten des Ersten und Zweiten Weltkrieges Dollar für Dollar zurückgezahlt haben.
31.12.06 14:07


Über Sun Tsu

Gestern, am 23.12.06, wurde in einem bekannten deutschen politischen Internetforum diese harmlose Nachricht nicht veröffentlicht:

Zum Nachdenken: Wer oder was sind heute unsere Feinde?


Aus den "Regeln für die politisch-psychologische Suberversion", die der Chinese Sun Tsu etwa 500 v. Chr. aufgestellt hat:

"Die höchste Kunst besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne Kampf auf dem Schlachtfeld zu brechen. Nur auf dem Schlachtfeld ist die direkte Methode des Krieges notwendig; nur die indirekte kann aber einen wirklichen Sieg herbeiführen und festigen. Zersetzt alles, was im Lande des Gegners gut ist! Verwickelt die Vertreter der herrschenden Schichten in verbrecherischen Unternehmungen; unterhöhlt auch sonst ihre Stellung und ihr Ansehen; gebt sie der öffentlichen Schande vor ihren Mitbürgern preis! Nutzt die Arbeit der niedrigsten und abscheulichsten Menschen! Stört mit allen Mitteln die Tätigkeit der Regierungen! Verbreitet Uneinigkeit und Streit unter den Bürgern des feindlichen Landes! Fördert die Jungen gegen die Alten! Zerstört mit allen Mitteln die Ausrüstungen, die Versorgung und die Ordnung der feindlichen Streitkräfte! Entwertet alle Überlieferungen und Götter! Seid großzügig mit Angeboten und Geschenken, um Nachrichten und Komplicen zu kaufen! Spart überhaupt weder mit Geld noch mit Versprechungen, denn es bringt hohe Zinsen ein!"

(Zitat des Sun Tsu aus: Reinhard Gehlen, Der Dienst, Mainz-Wiesbaden 1971)

23.12.06 11:26


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